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Jan Fethke
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Jan Fethke, Pseudonym Jean Forge, (* 26. Februar 1903 in Oppeln; â 16. Dezember 1980 in Berlin) war ein deutsch-polnischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Esperanto-Schriftsteller.
Fethke arbeitete an Ăźber 50 DrehbĂźchern fĂźr die deutsche, polnische und franzĂśsische Filmindustrie und fĂźhrte Regie bei 12 Filmen. Die DrehbĂźcher der bekannten Stummfilme âMutter Krausens Fahrt ins GlĂźckâ und âJenseits der StraĂeâ schrieb er gemeinsam mit Willi DĂśll.
Contents
⢠Leben
⢠Familie
⢠Schriften
⢠Romane
⢠Filme
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Familie
Fethke war Sohn des deutschen Arztes Josef Fethke (1866â1919) und der polnischen Adligen Zofia Dorota Stumberg-Sychowska (1871â?). Er wuchs zweisprachig auf mit Polnisch und Deutsch. Fethke hatte zwei BrĂźder â Stefan und Edmund und eine Schwester Hedwig.
Fethke war zweimal verheiratet. Seine erste Frau, die FranzĂśsin Clotilde de Petry (geb. 1918) kam in Warschau während des Krieges ums Leben. 1951 heiratete er die Juristin Wanda Jurkiewicz (1924â2018).
Ausbildung und Studium
Jan Fethke besuchte zunächst das altsprachliche Gymnasium in Oppeln. Nach dem Tod des Vaters zog die Familie nach Bromberg. 1923 und 1924 studierte er an der Technischen Hochschule Danzig und arbeitete fßr die Ürtliche Tageszeitung Danziger Presse,cite-ref-1[1] um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Das âungeliebte Ingenieurstudiumâcite-ref-2[2] trat mehr und mehr in den Hintergrund. Fethke las den Filmkurier und war mit Drehbuchschreiben beschäftigt. Auch schrieb er nach VerĂśffentlichung seines ersten Romans in Esperanto Abismoj einen zweiten Saltego trans jarmiloj. Er besuchte eine âFilmschuleâ in Danzig, deren UnseriĂśsität er aber durchschaute. SchlieĂlich brach er das Ingenieurstudium ab, um sich seiner Filmkarriere zu widmen.
Filmisches Schaffen
Berliner Jahre
1924 ging Fethke nach Berlin.cite-ref-3[3] RĂźckblickend schrieb er:
âEines Tages packte ich meinen Koffer und kaufte eine Fahrkarte 3 Klasse nach Berlin. Adieu mein teures Danzig! Adieu meine ungeliebte Technische Hochschule. Adieu mein RedaktionsstĂźbchen und adieu meine geliebte Filmschule âŚâcite-ref-4[4]
Dem UFA-Regisseur Karl Grune (1885â1962) zeigte er sein Drehbuch. Der verfilmte es zwar nicht, erkannte aber Fethkes Talent und stellte ihn ein.
In Berlin wurde Jan Fethke Regieassistent und Drehbuchautor bei der UFA, unter anderem unter Fritz Lang.
GroĂen Erfolg hatten die Stummfilme Mutter Krausens Fahrt ins GlĂźck und Jenseits der StraĂe, produziert von der Prometheus-AG. Die DrehbĂźcher schrieb Fethke gemeinsam mit Willi DĂśll.
Otto Nagel, Käthe Kollwitz und Hans Baluschek begleiteten die Entstehung der Mutter Krause nach Motiven von Heinrich Zille und mit der Musik von Pau Dessau.
âZu seinen Tonfilmerfolgen erzählt Fethke in einem Interview mit Gero Gandert (1929â2019): âWie der Tonfilm kam, habe ich glĂźcklicherweise auch gute Dialoge schreiben kĂśnnen. Es sind viele Autoren damals auf der Strecke geblieben, weil sie einfach die Dialoge nicht schreiben konnten. Ja, und die bekanntesten Filme waren eben die Tonfilme. Die, die ich geschrieben habe â da wĂźrde ich vielleicht nur einige nennen: ⌠Petersburger Nächte mit Paul HĂśrbiger, dann Die Katze im Sack mit Richard Eichberger, dem Regisseur.ââcite-ref-5[5]
Fethke war gefragt, vielbeschäftigt und oft auf Reisen. Er schrieb Drehbßcher, war journalistisch fßr Filmzeitschriften tätig und gab Esperanto-Kurse nach der Cseh-Methode.
Fethke wollte auch Filme in Esperanto machen. Er synchronisierte den Film Morgen beginnt das Leben von Werner Hochbaum auf Esperanto und zeigte ihn unter dem Titel MorgaĹ ni komencos la vivon auf dem 26. Welt-Esperanto-Kongress 1934 in Stockholm.
Zum Esperanto-Weltkongress 1959 in Warschau drehte er dann den Film Verda stelo super Varsovio (Der grĂźne Stern Ăźber Warschau) original in Esperanto.
Drehbuchautor und Regisseur in Polen
Nach 1933 erbrachte er zwar den Ariernachweis und wurde in die Reichsschrifttumskammer aufgenommen, fßhlte sich aber nicht sicher und ging 1935 nach Polen. Er beantragte die polnische Staatsbßrgerschaft und lebte jetzt in Warschau, wo er als Skriptbearbeiter und Buchautor fßr polnische Produktionsfirmen tätig war.
âFethke sagt dazu: Wissen Sie, fĂźr einen Zweisprachler, der väterlicherseits Deutscher eigentlich ist und mĂźtterlicherseits sogar aus polnischem Adel, dann muss man sich sehr reiflich Ăźberlegen, auf welcher Seite man steht. Ich muss sagen, dass ich immer ein Vermittler war. Ich war immer bemĂźht, die deutsch-polnische Frage nicht feindlich anzusehen, sondern friedlich.âcite-ref-6[6]
Er arbeitete fĂźr bekannte polnische Regisseure, z. B. MieczysĹaw Krawicz und MichaĹ WaszyĹski. Es entstanden Filme verschiedener Genres. Regie fĂźhrte er erstmals gemeinsam mit Konrad Tom 1938 bei der KomĂśdie Zapomniana melodia (Die vergessene Melodie) mit dem damaligen Idol des polnischen Films, dem Schauspieler Aleksander ĹťabczyĹski.
Mit Kriegsbeginn wurde er als Deutscher in Polen im Lager Beresa Kartuska interniert. Die fĂźnfjährige Prozedur zur Erlangung der polnischen StaatsbĂźrgerschaft war durch den Beginn des Krieges unterbrochen worden. Nach 20 Tagen durch die sowjetische Armee befreit, musste er sich um seine von den Deutschen verhafteten BrĂźder kĂźmmern. Dann konnte er in Prag fĂźr die Bavaria den Kinderfilm Bravo kleiner Thomas (1944) drehen, wurde 1944 nach einer Denunziation wegen AbhĂśrens feindlicher Sender von der Gestapo verhaftet und zu 4 Jahren Schwerarbeit verurteilt. Er kam nach Waldheim. Nach der Befreiung wieder in Prag, wurde er von den Tschechen verhaftet, kam aber auf Initiative der Polnischen Botschaft frei. In Polen wurde er denunziert und erneut verhaftet. Es meldeten sich aber 30 Zeugen â Polen und Juden, die beim Prozess aussagen, er habe ihnen geholfen, so dass er freigelassen wurde und im Nachkriegspolen wieder Filme machen konnte.cite-ref-7[7]
Ab 1946 lebte er in ĹĂłdĹş. Er schrieb die DrehbĂźcher fĂźr die Filme Verbotene Lieder (1946) und GrenzstraĂe (1948). 1949 nahm er die polnische StaatsangehĂśrigkeit an. Als Drehbuchautor und Regisseur spielte er eine bedeutende Rolle im polnischen Filmschaffen der 1950er und 1960er Jahre.
âZur Fethke Hommage aus Anlass seines 100. Geburtstages 2003 zeigte das Filmmuseum ĹĂłdĹş eine Ausstellung zu Fethkes Schaffen als Drehbuchautor und Regisseur in Polen 1935â1960 mit vielen Filmplakaten und Fotos im Polnischen Institut Berlin. Der Direktor des Filmmuseums MieczysĹaw KuĹşmicki, sagte dazu: âEs hat sich ergeben, dass es in den Beständen des Filmmuseums viel mehr Ăźber Jan Fethke gab, als ich erwartete und dass der Name Jan Fethke eine viel grĂśĂere Bedeutung in der polnischen Kinematografie hat, als man vorher dachte⌠Sogar Filme, an denen er viel mitgearbeitet hat und die oft in Polen im Fernsehen oder auch manchmal in der Retrospektive in Kinos laufen, werden selten mit seinem Namen in Verbindung gebracht. Deswegen ist das Zusammentreffen in dieser Ausstellung auch sehr wichtig, um den Polen Jan Fethke in Erinnerung zu rufen, und ich bin den Esperantisten in Berlin sehr dankbar, dass sie mir geholfen haben, wieder auf den Namen und auf den Geschmack von Jan Fethke zu kommen.ââcite-ref-8[8]
Unter Fethkes Regie entstanden zum Beispiel der Marinefilm Junge Matrosen (Polen 1952) und die humorvolle EhekomĂśdie Irene, bleib zu Hause (Polen 1955). Gemeinsam mit Jan Rybkowski fĂźhrte er Regie bei dem Film Das sollte man regeln (Polen 1953) Ăźber den Umgang mit einem BĂźrokraten.
Nach Fethkes Drehbuch wurde unter der Regie von Jerzy Passendorfer der Abenteuerfilm Der Schatz des Kapitäns Martens (Polen 1957) gedreht und nach einem gemeinsamen Drehbuch von Jan Fethke, Våclav Jelinek und Jaroslav Mach unter der Regie von Jaroslav Mach der Unterhaltungsfilm Was sagt meine Frau dazu? (CSR, Polen 1958).
Ein internationaler Erfolg wurde Der schweigende Stern (DDR, Polen 1960) nach dem Roman Die Astronauten/Planet des Todes von StanisĹaw Lem. Regie fĂźhrte Kurt Maetzig. Das Drehbuch schrieben Jan Fethke, Wolfgang Kohlhaase, GĂźnter Reisch, GĂźnther RĂźcker und Alexander Graf Stenbock-Fermor.
Wieder in Berlin
Jetzt ist Fethke Üfter in Berlin. Er nimmt Kontakt auf zu dem Filmproduzenten Artur Brauner und trifft auch Fritz Lang wieder, der seinen Film Die 1000 Augen des Dr Mabuse (BR Deutschland Italien Frankreich 1960) nach einer Idee aus Fethkes Esperanto-Roman Mr. Tot kauft 1000 Augen von 1931 dreht. Fethke besucht die Premiere 1961 in Westberlin und bleibt dort, um fortan freiberuflich fßr Film und Fernsehen zu arbeiten. In dem Interview mit Gero Gandert erklärte er in den 1970er Jahren:
âBerlin ist ja sozusagen von Anfang an meine Heimat gewesen, weil ich die schĂśnste Zeit meiner Jugend in Berlin verbracht habe. Und ich fĂźhle mich eigentlich auch als Berliner. Ich wĂźrde gar nicht von Berlin weggehen wollen.âcite-ref-9[9]
Seine Frau Wanda, die nach Studienabschluss in ihrem Beruf als Juristin nicht tätig war, weil sie die Karriere ihres Mannes unterstĂźtzte, blieb vorerst in Polen bei ihrem Vater und betrieb einen Kosmetiksalon. Nach drei Jahren wurde ihre Ăbersiedlung nach Westberlin genehmigt.
Journalistische Tätigkeit
Neben seinem filmischen Schaffen schrieb Fethke Beiträge fßr Fachzeitschriften in Berlin, Warschau und Paris, beispielsweise fßr die franzÜsischen Filmzeitschriften Mon CinÊ und Film complet, einer Sammlung von Filmfotos, herausgegeben von den Brßdern Offenstadt. Beide Zeitschriften belieferte er mit Bildmaterial aus deutschen Studios.cite-ref-10[10]
Auch in der Esperanto-Zeitschrift Literatura Mondo (Literarische Welt) finden sich neben Beiträgen Fethkes zur Esperanto-Kultur originelle Artikel aus der Welt des Films, z. B. ein nächtliches Interview neben dem Zirkus Busch mit Betty Amann vor dem Dreh einer Szene mit Heinrich George, ein Bericht ßber Dreharbeiten zum Film FP 1 antwortet nicht auf der Insel Oie bei Rßgen u. a. mit Hans Albers und Sybille Schmitz und ein Gespräch mit Conrad Veith und Charles Boyer in Neubabelsberg.
Esperanto-Schriftsteller, -Lehrer und -Journalist
Neben dem Film war die internationale Sprache Esperanto die zweite Leidenschaft Jan Fethkes.
1919 lernte Jan Fethke, wie seine Brßder Stefan und Edmund, die internationale Sprache Esperanto. Gemeinsam mit seinen Brßdern gab er zwei Nummern der 8-seitigen Esperanto-Zeitschrift Juneco (Jugend) heraus und leitete in seinem Gymnasium seinen ersten Esperanto-Kurs, an dem auch der Rektor und einige Lehrer teilnahmen. Später unterrichtete er als Esperanto-Lehrer nach der Cseh-Methode, beispielsweise sehr erfolgreich 1932 in Schweden und auch noch in den 1960er und 1970er Jahren in Westberlin.
1922 wurde er Redakteur der Zeitschrift Esperanto Triumfonta (etwa: Esperanto auf dem Weg zum Triumph). Er synchronisiert den Film Morgen beginnt das Leben von Werner Hochbaum auf Esperanto und zeigt ihn unter dem Titel MorgaĹ ni komencos la vivon auf dem 26. Welt-Esperanto-Kongress 1934 in Stockholm.cite-ref-11[11]
Schon im Alter von 18 Jahren schrieb Jan Fethke seinen ersten deutschsprachigen Kriminalroman Der ausgestopfte Papagei.
Ab 1923 erscheinen seine auf Esperanto verfassten Romane, die er unter dem Pseudonym Jean Forge verĂśffentlichte: Abismoj (AbgrĂźnde) erscheint 1923,
âIch mĂśchte mit diesem Werk, den Geschmack des modernen Lesers zufriedenstellen: indem ich etwas schaffe, das dem heutigen nationalsprachigen Roman in Stil und Inhalt ähnelt und von gleichem Wert ist, indem ich etwas Modernes im Esperanto des Jahres 1887 schaffe âŚâcite-ref-12[12]
âIn diesem Werk verflechten sich die menschliche Psyche und die äuĂere Realität und werden auf expressionistische Weise präsentiertâ, erläutert der schwedische Esperanto-Schriftsteller Sten Johansson und urteilt: âAbismoj ist definitiv auch noch heute lesenswert, nicht nur aus historischem Interesse, sondern auch um die lebhafte, natĂźrlich beeindruckende Sprache und den erfolgreichen, die Aufmerksamkeit fesselnden Aufbau des Romans zu erleben.âcite-ref-13[13]
Saltego trans jarmiloj (Sprung Ăźber Jahrtausende) erschien 1924. Dieser zweite Roman, den Fethke original in Esperanto schrieb, erzählt eine Zeitreise in das Rom des Kaisers Nero. In der Rahmenhandlung verunglĂźckt der die Geschichte erzählende autobegeisterte Schriftsteller und wird im Haus des Erfinders FromaÄi gesund gepflegt. An der Zeitreise beteiligt sich neben den beiden der klassische Philologe SovaÄi.cite-ref-14[14]
Sten Johansson hält in seiner Rezension fest, dass es âsehr wenige kulturhistorische Informationen gibt, aber um so mehr amĂźsante Ereignisse, turbulente Zwischenfälle, komische Situationen und ironische Ăberraschungen.â Er meint: âWenn man ein seriĂśses Thema in dieser Kette possenhafter Geschehnisse sucht, kĂśnnte das die Art und Weise sein, wie unterschiedlich Menschen auf kulturelle Wandlungen und kulturelle Unterschiede reagieren â mit Unverständnis, EntrĂźstung, Toleranz und letztlich mit Anpassung. Das wäre ein heute sehr aktuelles Thema.â
Johansson zeigt sich nicht nur angetan vom Unterhaltungswert und der Sprache des Romans. Er schwärmt: âIch schätze den Stil und die Erzählweise von Forge in diesem Werk. Sie ist leger, flieĂend, humorvoll. Man kann sich leicht vorstellen, dass er es lachend verfasst hat. Obwohl das Genre und die Hauptintrige schon viele Male benutzt wurden, fand er eigene originelle Ideen und Details. Die Personen sind verständlicherweise nur eine Galerie von Typen, dennoch scheinen sie relativ erfolgreich zu sein in ihrer Art.âcite-ref-15[15]
Mr. Tot aÄetas mil okulojn (Mr. Tott kauft 1000 Augen) erscheint 1931. Dies ist sein grĂśĂter Erfolg. Das Buch wurde in acht Sprachen Ăźbersetzt, unter anderem ins Polnische, Finnische, Schwedische. Japanische und ins Deutsche. Die deutsche Ăbersetzung erschien 1932 bei Goldberg. 1960 dreht Fritz Lang den Film Die 1000 Augen des Dr. Mabuse nach der Idee des Fethke-Romans, in dem es unter anderem bereits um die Ăberwachung von Hotelgästen mit Kameras geht.cite-ref-16[16]
Der Esperanto-Schriftsteller Julio Baghy schrieb 1931 Ăźber den Roman: â⌠Ein etwas bizarrer Titel, der aber mit dem Inhalt in Einklang steht. Ein Kriminalroman, jedoch keine platte, haarsträubend-blutige Fantasie. Er ist so modern, so reich ausgestattet mit psychischen Feinheiten pulsierenden Lebens, dass sein Wert alle AnsprĂźche Ăźbertrifft, die man gemeinhin an solche Romane stellt. Dieses Werk bietet Literatur. Nur ein wirkliches Talent vermag in so gekonnter Weise den Geschmack sowohl des Literaturliebhabers als auch des nur Zerstreuung Suchenden zu befriedigen.âcite-ref-17[17]
Fethke verĂśffentlicht auch zwei Novellensammlungen, die erste 1961cite-ref-18[18] und die zweite 1974cite-ref-19[19]. Neben satirischen Erzählungen aus dem Esperanto-Leben enthält die Novellensammlung von 1974 die autobiografischen Texte Erste Schritte in die Esperanto-Welt und Erste Schritte in die Welt des Films und auĂerdem das Drehbuch zu dem Film Jenseits der StraĂe von 1928 in Esperanto. Alle Texte, auĂer dem Drehbuch sind original in Esperanto verfasst.
In der Revue Literatura Mondo finden sich journalistische Arbeiten Fethkes in Esperanto, die zum Teil die Esperanto-Kultur, zum Teil die Welt des Films betreffen (siehe Schriften).
Fethke nimmt aktiv teil am Westberliner Esperanto-Leben der 1960er und 1970er Jahre. Er bereichert hier das kulturelle Klima in der Esperanto-Liga Berlin, wo auch freundschaftlich mit ihm verbunden der Esperanto-Poet Karl-Vanselow und der Esperanto-Schriftsteller Louis Beaucaire wirken. Er engagiert sich vor allem in der Charlottenburger Esperanto-Gruppe Kompreno. Louis Beaucaire schrieb im Nachruf Ăźber Jan Fethke:
âWir kannten wirklich nicht nur den Schriftsteller, sondern vor allem den Menschen mit all seinen Qualitäten: Menschlichkeit, Humor, hoher Kultur, Einfachheit und Hilfsbereitschaft.âcite-ref-20[20]
Schriften
Romane
⢠Jean Forge: Abismoj. Hirt, Leipzig 1923, 149 Seiten.
⢠Jean Forge: Saltego trans jarmiloj. Hirt, Leipzig / Den Haag: Internacia Cseh-Instituto de Esperanto, 1924, 192 Seiten.
⢠Jean Forge: Mr. Tot aÄetas mil okulojn. Literatura Mondo, Budapest 1931 (1. Aufl.)/1934 (2. Aufl.), 242 Seiten. Deutsche Ăbersetzung: Mr. Tott kauft 1000 Augen, Leipzig: Goldmann, 1932, 249 Seiten.
Novellensammlungen und Autobiografisches
⢠Jean Forge: La verda raketo, Kopenhagen: Koko, 1961, 149 Seiten.
⢠Jean Forge: Mia verda breviero, Helsinki: Fondumo Esperanto, 1974 (= Serio Forge 5), 265 Seiten.
Beiträge in der Zeitschrift Literatura Mondo (Literarische Welt)
⢠Filmo kaj literaturo. Observo 1931/124.
⢠En okcidento nenio nova, de E.M. Remarque. observo 1931/124â125.
⢠Esperanto peras inter filmo kaj literaturo. Observo 1931/125.
⢠Äu vi jam aĹdis? Observo 1931/125.
⢠En verda tumulto. Raporto 1931/164â169.
⢠El "Mr. Tot aÄetas mil okulojn". Roman-fragmento 1931/172â173.
⢠Kiam ni havos nian esperantan filmon? Eseo 1931/194â195.
⢠Äu la tekniko venkos Esperanton? studo1931/214â215.
⢠La filmmanuskripto. Studo 1932/013 (Willy Fritsch, Foto).
⢠La filmmanuskripto. studo 1932/054.
⢠Filmmanuskripto "Mr. Tot aÄetas mil okulojn". scenario-fragmento
⢠AntaŠla XXIV-aeseo. 1932/107.
⢠Vizito al Stelan Engholm. Intervjuo 1932/117â118.
⢠Intervjuo pri AELA. 1932/135â136.
⢠Esperanto, lingvo, literaturo. Studo 1932/161â162.(Jean Forge, Foto).
⢠Filmsteloj kaj esperanto. Eseo 1932/186 (Foto: Betty Amann mit Literatura Mondo)
⢠Filmsteloj kaj esperanto studo1933/008 (Foto: Conrad Veidt).
⢠F.P.1 ne respondas. novelo1933/009â11 (Zeichnungen: La lasta flugplatformo âF.P.1 ne respondasâ / Sur la vaporĹio / Sur la ferdeko / Vespere oni ludas).
⢠Kun Raymond Schwartz mi trinkis aperitivon. Novelo 1933/065â66.
Weitere VerĂśffentlichungen
⢠Der ausgestopfte Papagei. Breslau 1921.
⢠Mit Edmund Fethke: 1000 sĹow jÄzyka Esperanto: Kurs miÄdzynarodowego jÄzyka Esperanto. Polonia, Warschau 1957 (Esperanto-Lehrbuch fĂźr Polen).
Filme
⢠Mutter Krausens Fahrt ins Glßck mit Alexandra Schmitt, Holmes Zimmermann, Ilse Trautschold u. a., Regie: Phil Jutzi, Drehbuch: Jan Fethke, 1929.
⢠Jenseits der StraĂe mit Lissy Arna, Friedrich GnaĂ, Paul Rehkopf, Fritz Genschow, Siegfried Arno und Margarete Kupfer, Regie: Leo Mittler, Drehbuch: Jan Fethke und Willy DĂśll, 1929.
⢠SchÜn ist es, verliebt zu sein mit Herbert Ernst Groh, Erich Kestin, Theo Lingen u. a., Regie: Walter Janssen, Drehbuch: Jan Fethke, 1933/34.
⢠Quadrille d'amour, Regie: Richard Eichberg und Germain Fried, Drehbuch: Jan Fethke, 1933/34.
⢠Petersburger Nächte. Walzer an der Newa mit Paul HÜrbiger, Theo Lingen u. a., Regie: E. W. Emo, Drehbuch: Jan Fethke, 1934.
⢠Carlos schÜnstes Abenteuer mit Carlo Aldini, Paul Ceblin u. a., Regie: Phil Jutzi, Drehbuch: Jan Fethke, 1934.
⢠Zapomniana melodia (Die vergessene Melodie), Regie: Jan Fethke und Konrad Tom, 1938.
⢠ZĹota Maska mit Lidia Wysocka, Aleksander ĹťabczyĹski, WĹadysĹaw Walter, MieczysĹawa ÄwikliĹska, Drehbuch und Regie: Jan Fethke, 1939/1940
⢠Bravo, kleiner Thomas, Regie: Jan Fethke, 1943/44.
⢠Ulica Graniczna (Die GrenzstraĂe), Regie: Aleksander Ford, 1948.
⢠ZaĹoga (Junge Matrosen) mit Ryszard Piekarski, ZdzisĹaw SkowroĹski, Bohdan Ejmont, Tadeusz Ĺomnicki, WĹadysĹaw Walter u. a., Regie: Jan Fethke, Drehbuch: Jan Rojewski, 1951.
⢠Sprawa do zaĹatwienia (Das sollte man regeln), Regie: Jan Rybkowski, 1953.
⢠Irena do domu! (Irene, bleib zu Hause) mit Lidia Wysocka, Adolf Dymsza u. a., Regie: Jan Fethke, 1955.
⢠MilczÄ
ca gwiazda (Der schweigende Stern) mit Yoko Tani, OldĹich LukeĹĄ, Ignacy Machowski, Juliusz Ongewe, Michail Postnikow, Kurt Rackelmann, GĂźnther Simon, Tang-Hua-ta, Lucyna Winnicka und Ruth Maria Kubitschek, nach dem Buch Planet des Todes von StanisĹaw Lem, Regie: Kurt Maetzig, Drehbuch: Jan Fethke u. a., 1960.
Die Fethke-Hommage zum 100. Geburtstag in Berlin 2003
Auf Initiative der Jubiläumskommission der Esperanto-Liga Berlin â100 Jahre Esperanto in Berlinâ (Vorsitzender: Fritz Woillenberg) veranstalteten die Esperanto-Liga Berlin und das Polnische Institut Berlin vom 7. bis 9. März 2003 im Polnischen Institut Berlin eine Fethke-Hommage mit Ausstellung, Symposium und einer Retrospektive seiner Filme.cite-ref-21[21]cite-ref-22[22]
Zur ErĂśffnung der Ausstellung Das Leben und das Werk von Jan Fethke (Autoren: Gerd Bussing und Fritz Wollenberg) und einer Ausstellung des Filmmuseums ĹĂłdĹş Ăźber das Wirken Fethkes als Drehbuchautor und Regisseur in Polen zwischen 1935 und 1960 mit vielen Filmplakaten und Fotos am 7. März begrĂźĂte die Direktorin des Polnischen Instituts Joanna Kiliszek das Publikum. Es sprachen zur ErĂśffnung die Witwe Jan Fethkes Wanda Fethke-GroĂmann und der Vorsitzende der Esperanto-Liga Berlin Peter BäĂ.
Beim Symposium zum Thema âDer Mann mit vielen Gesichtern: Jan Fethke â Filmemacher, Esperantoschriftsteller, Grenzgängerâ am 8. März diskutierten auf dem Podium Wanda Fethke-GroĂmann, der Filmhistoriker Jan Lewandowski, der Direktor des Filmmuseums ĹĂłdĹş MieczysĹaw KuĹşmicki, der Vizepräsident des Verbands deutscher Drehbuchautoren JĂźrgen Kasten und der Kenner der Esperanto-Literatur Gerd Bussing. Die Veranstaltung moderierte der Journalist Fritz SchĂźtte.
In einer Retrospektive wurden am 7. und 8. März die Filme âMutter Krausens Fahrt ins GlĂźckâ mit Klavierbegleitung und âZapomniana melodiaâ (Die verlorene Melodie) in der Originalfassung (Die deutsche Ăbersetzung konnte Ăźber KopfhĂśrer mitgehĂśrt werden.) im Kinosaal des Polnischen Instituts gezeigt und die Filme âDer schweigende Sternâ und âDie 1000 Augen des Dr. Mabuseâ am 8., 9., 10. Und 11. März im Filmkunsttheater Babylon vorgefĂźhrt. EinfĂźhrungen gab jeweils Wanda Fethke GroĂmann.
Das Symposium fĂźhrte Freunde des Films und Experten des Films und des Esperanto zusammen.
Der Filmhistoriker Jan Lewandowski hatte in Katowice in den 1980er Jahren eine Session zum Leben Fethkes veranstaltet bei der auch Wanda Fethke-GroĂmann einen Vortrag gehalten hat. Er machte das Polnische Institut Berlin darauf aufmerksam, dass Fethkes Witwe in Berlin wohnt.
Stimmen zum Symposium
Jan Lewandowski: âAuf dieser Konferenz wurden vielseitige Kontakte geknĂźft, die zu weiteren Entdeckungen zu Jan Fethke und seiner Filmografie fĂźhren werden. Das ist bestimmt das Wichtigste, ...â
JĂźrgen Kasten: âEs war eine sehr entspannte Atmosphäre. Es ist ja nicht leicht, bei einem solchen Symposium, drei relativ abgegrenzte Kulturbereiche erkenntnismäĂig auf einander zu zu fĂźhren. Ich weiĂ nichts Ăźber Esperanto. Sie wissen eventuell relativ wenig Ăźber Filmgeschichte. Und obwohl Polen nicht weit ist, haben wir die polnische Kultur â also ich spreche jetzt fĂźr Theater und Film â nicht sonderlich im Blick. Wir sind mehr westlich auf Frankreich und die USA ... zentriert. Deshalb fand ich es schon erstaunlich gut, wie das funktionierte, so unterschiedliche Bezugskreise in einer entspannten Atmosphäre zusammenzufĂźhren, und ich glaube, uns allen hat es das Bild erweitert und natĂźrlich auch erheblich mehr Informationen zu Leben und Werk von Jan Fethke gegeben.â
Gero Gandert: âFethke ⌠war sehr sehr zurĂźckgenommen, sehr bescheiden⌠und ich war Ăźberrascht bei dieser Tagung⌠Ich war etwas Ăźberrascht, dass ich konfrontiert wurde mit dieser riesigen polnischen Filmografie, von der wir eigentlich alle in dieser AusfĂźhrlichkeit nichts wussten. Da wurde eine vergessene Figur wieder ins Licht geholt. Das ist sehr verdienstvoll.âcite-ref-23[23]
MieczysĹaw KuĹşmicki: Siehe Zitat im Abschnitt Drehbuchautor und Regisseur in Polen!
Tonbandinterviews
Interview von Gero Gandert im Film-Museum Berlin, Sammlungen Schallarchiv ca. 1974â1976, Kassetten Nr. 12 a (45 min), 12 b (45 min), 44 a, 44 b.
Die Kassette 13a (30 min) aus den späten 1970er Jahren und eine Aufnahme von 1978 (10 min) im Schallarchiv des Filmmuseums Berlin betreffen ebenfalls Jan Fethke.
Literatur
⢠Ferenc SzilĂĄgyi: Forge, Jean. In: Enciklopedio de Esperanto. Literatura Mondo, Budapest 1933, S. 142â143.
⢠Halina Gorecka und Alexander Korschenkov: Jean Forge (1903-1980). In: Nia diligenta kolegaro â Biografioj de 200 eminentaj esperantistoj. Sezonoj, Kaliningrad. Litova Esperanto-Asocio, Kaunas 2018, S. 93â95.
⢠Jan F. Lewandowski: Dylematy Fethkego. In: Kino na pograniczu. ĹlÄ
sk, Katowice 1998.
⢠Gerd Bussing: Jean Forge: vivo kaj verko. In: La Brita Esperantisto, Nr. 955, 2003.cite-ref-24[24]
⢠Fritz Wollenberg: La vivo de Jan Fethke(1903-1980), alinome Jean Forge, filmisto kaj Esperanto-verkisto. In: Esperanto aktuell, Nr. 3/2003.
⢠Fritz Wollenberg: Berliner Filmjahre. In: Hans-JĂźrgen Mende (Hrsg.): Berliner Kalender. 2003, Edition Luisenstadt, Berlin, S. 56â57.
⢠Fritz Wollenberg: OmaÄo al Jan Fethke / Jean Forge en Berlin 2003. In: Esperanto â Sprache und Kultur in Berlin: Jubiläumsbuch 1903â2003, Einblick, RĂźckblick, Ausblick. Hrsg.: Esperanto-Liga Berlin. Mondial, New York / Berlin 2006, S. 101â105 (Beiträge auf Deutsch und Esperanto).
⢠Fritz Wollenberg: Sukcesa omaÄo al Jan Fethke. In: Berlina Informilo, 4/2003.
⢠Inervjuo kun Jan Fethke. In: Literatura Mondo, Nr. 1/1931.
Weblinks
Commons
: Jan Fethke
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Literatur von und ßber Jan Fethke im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Jan Fethke bei Film Polski (polnisch)
⢠Jan Fethke bei IMDb
⢠Werke von und ßber Jan Fethke. Sammlung fßr Plansprachen der ONB.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Gerd Bussing: Jean Forge: vivo kaj verko. In: La Brita Esperantisto, 2003, Nr. 955.
cite-note-22. â Jean Forge: Mia verda breviero. Fondumo Esperanto, Helsinki 1974,, ab S. 213 (autobiografische Notizen).
cite-note-33. â In einem Lebenslauf aus den 1940er Jahren gibt Fethke das so an. (Bundesarchiv).
cite-note-44. â Jean Forge: Mia verda breviero, Fondumo Esperanto, Helsinki 1974, S. 221.
cite-note-55. â Gero Gandert: Interview mit Jan Fethke. Film-Museum Berlin, Sammlungen Schallarchiv ca. 1974â1976, Kassetten Nr. 12 a (45min), 12 b (45 min), 44 a, 44 b.
cite-note-66. â Gero Gandert: Interview mit Jan Fethke. Film-Museum Berlin, Sammlungen Schallarchiv ca. 1974â1976, Kassetten Nr. 12 a (45min), 12 b (45 min), 44 a, 44 b.
cite-note-77. â Halina Gorecka, Alexander Korschenkov: Jean Forge (1903-1980). In: Nia diligenta kolegaro â Biografioj de 200 eminentaj esperantistoj. Sezonoj, Kaliningrad. Litova Esperanto-Asocio, Kaunas 2018, S. 93â95.
cite-note-88. â Fritz Wollenberg: OmaÄo al Jan Fethke / Jean Forge en Berlin 2003. In: Esperanto â Sprache und Kultur in Berlin: Jubiläumsbuch 1903â2003, Einblick, RĂźckblick, Ausblick. Hrsg.: Esperanto-Liga Berlin. Mondial, New York / Berlin 2006, S. 101â102 (Beiträge auf Deutsch und Esperanto).
cite-note-99. â Gero Gandert: Interview mit Jan Fethke. Film-Museum Berlin, Sammlungen Schallarchiv ca. 1974â1976, Kassetten Nr. 12 a (45min), 12 b (45 min), 44 a, 44 b.
cite-note-1010. â Gero Gandert: Interview mit Jan Fethke. Film-Museum Berlin, Sammlungen Schallarchiv ca. 1974â1976, Kassetten Nr. 12 a (45min), 12 b (45 min), 44 a, 44 b.
cite-note-1111. â Ferenc SzilĂĄgyi: Forge, Jean. In: Enciklopedio de Esperanto, Literatura Mondo,, Budapest 1933, S. 142â143.
cite-note-1212. â Jean Forge: Abismoj, romano psikologia, Hirt, Esperanto-Fako, Leipzig 1923. Vorwort.
cite-note-1313. â Sten Johansson: Viva, vigla klasikaÄľo. Rezension. Esperanto.net
cite-note-1414. â Jean Forge: Saltego trans jarmiloj. Hirt & Sohn, Leipzig 1924. 192 S.
cite-note-1515. â Sten Johansson: Tempo-saltoj sukcesaj. Rezension. Esperanto.net
cite-note-1616. â Jean Forge: Mr. Tot aÄetas mil okulojn. Roman. 244 S. Literatura Mondo, Budapest 1931.
cite-note-1717. â Julio Baghy (Jobo): Mr. Tot aÄetas mil okulojn. Romano. Literatura Mondo Budapest. Recenzo. In: Literatura Mondo, Juli-August 1931, S. 159â161.
cite-note-1818. â Jean Forge: La verda raketo. Koko, Kopenhagen 1961; 149 Seiten.
cite-note-1919. â Jean Forge: Mia verda breviero, Helsinki: Fondumo Esperanto, 1974 (= Serio Forge 5), 265 Seiten.
cite-note-2020. â Louis Beaucaire: Memore al Jean Forge. In: Berlina Informilo, 2/1981, S. 1; Esperanto-Ligo Berlin (eld.).
cite-note-2121. â Programmflyer des Polnischen Instituts Berlin fĂźr März und April 2003.
cite-note-2222. â Programmflyer des Filmkunsttheater Babylon fĂźr März 2003.
cite-note-2323. â Fritz Wollenberg: Videomitschnitt des Fethke-Symposiums am 8. März 2003 im Polnischen Institut Berlin.
cite-note-2424. â Gerd Bussing: Vortrag. legacy.esperanto.org.uk